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Barker Miniaturkompass 'Patent Nr. 75'

Barker Miniaturkompass 'Patent Nr. 75'

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Ein sehr seltener und ungewöhnlicher Miniatur-Messingkompass von Francis Barker & Son, wahrscheinlich aus der Zeit um 1900-1930. Der Kompass ist mit "AW Patent No. 75" und "B&S Maker" gekennzeichnet. Ähnlich in Größe und Stil den winzigen Kompassen, die auf Kavallerie-Skizzenbrettern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gefunden wurden, war dieser Kompass sehr wahrscheinlich für einen ähnlichen Verwendungszweck bestimmt – möglicherweise mit einem Messtisch oder einem anderen Vermessungs-/Navigationsbrett. Der Kompass verfügt über eine integrierte Halterung und eine Klemmschraube, die eine sichere Befestigung an einem Tisch oder Brett ermöglichten. Er verfügt außerdem über eine drehbare Lünette und eine Transportsicherung. Dieses Kompasskartendesign ähnelt sehr dem Design "Improved Colonial, No. 3014", das von Barker hergestellt und in vielen Barker-Katalogen von den 1890er Jahren bis Mitte der 1920er Jahre abgebildet war. Weitere Details zum "Colonial"-Kompass finden Sie in: Trade Mark London (S. 236) von Paul Crespel und auf der Website trademarklondon.com. Er ist auch in Kornelia Takacs Buch Compass Chronicles auf S. 68 abgebildet.

Zustand

Der Kompass ist in sehr gutem Zustand, voll funktionsfähig und findet den Norden sehr gut. Das Gehäuse ist in sehr gutem Zustand und das Glas ist in ausgezeichnetem Zustand. Die Aluminium-Kompasskarte ist in gutem Zustand, mit etwas Anlaufen. Der Zeiger ist eine sehr feine englische Bar-Nadel mit einer gelagerten Spitze. Die Transportsicherung ist vorhanden und voll funktionsfähig. Die Klemmschraube bewegt sich genau wie sie sollte, lässt sich sehr gut aus- und einfahren. Der Kompass ist mit 'AW Patent No. 75' und 'B&S Maker' gekennzeichnet.


Abmessungen: 30 mm Durchmesser x 35 mm Länge (50 mm mit ausgefahrener Schraube)

Francis Barker & Son: wurde 1848 in London als Hersteller von Kompassen und wissenschaftlichen Instrumenten gegründet. Francis Barker produzierte im Laufe der Jahre eine sehr breite Palette von Kompass-Designs und belieferte große Einzelhändler wie Negretti & Zambra, J. Lizars, C. W. Dixey, Dollond und viele andere. Das Unternehmen florierte bis 1932, als es übernommen wurde und zu F. Barker & Son (1932) wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Unternehmen mehrmals den Besitzer, und der Name gehört nun Pyser Optics mit Sitz in Edenbridge in Kent. Sie produzieren weiterhin den renommierten Barker M-73, der weithin als der beste Prismenkompass der Welt anerkannt ist.