Georgischer Taschensonnenkompass um 1800
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Ein seltener Taschensonnenuhr-Kompass aus georgianischem Mahagoni-Holzgehäuse, datiert um 1800. Er verfügt über einen fein gravierten Messing-Ziffernring mit einem klappbaren Gnomon. Der Gnomon hat einen Federmechanismus, der es ermöglicht, ihn zu beiden Seiten zu klappen. Die Kombination aus Ziffernring und Gnomon entspricht dem Stil ähnlicher Instrumente, die in England vom späten 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert hergestellt wurden. Dieses Exemplar hat ein kunstvolles Kompasskartendesign im georgianischen Stil und eine markante frühe georgianische Krone-Pivot-Blattnadel. Der Kompass ist voll funktionsfähig und zeigt gut nach Norden. Er verfügt außerdem über eine Transitsperre, die durch einen kleinen Stift und Hebel beim Schließen des Deckels betätigt wird.
Sonnenuhr-Kompasse werden in Europa seit dem späten 17. Jahrhundert hergestellt, wobei Holzkastenmodelle seit dem späten 18. Jahrhundert bekannt sind. Weitere Details zur Geschichte der Taschensonnenuhr-Kompasse finden Sie auf der Website compassmuseum.com, Seite: http://www.compassmuseum.com/sundials/sundials.htm
Zustand:
In sehr gutem Zustand und voll funktionsfähig, mit nur den normalen Alters- und Gebrauchsspuren. Der Kompass zeigt stark nach Norden. Der klappbare Messing-Gnomon und der Ring sind in sehr gutem Zustand, mit etwas Abnutzung der ursprünglichen Lackierung des Messings. Das Holzgehäuse ist in sehr gutem Zustand, mit einem kleinen Riss im Deckel in der Nähe eines der Scharniere. Das Originalglas und die Papierkompasskarte sind in sehr gutem Zustand. Die Transitsperre funktioniert gut und arretiert die Nadel, wenn der Deckel geschlossen ist. Der Deckel schließt gut mit stabilen Scharnieren und wird durch zwei "7"-förmige Verschlüsse gesichert.
Abmessungen: 75 mm x 75 mm x 23 mm