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Spindler & Hoyer 'Junior' Microscope c.1925

Spindler & Hoyer Mikroskop 'Junior' um 1925

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Ein antikes Spindler & Hoyer 'Junior' Mikroskop, hergestellt in Göttingen, Deutschland um 1925. Es wurde in damaligen Katalogen als „perfekt für Reisen und Feldforschung“ beschrieben. Dieses Modell war von ca. 1920 bis ca. 1925 in Produktion. Obwohl es keine Herstellermarke gibt, handelt es sich um ein bekanntes Spindler & Hoyer-Design, das in den 1920er Jahren in Katalogen Londoner wissenschaftlicher Instrumentenhändler, darunter John J. Griffin Ltd und Baird & Tatlock Ltd, abgebildet war.

Das Taschenmikroskop wird in einem zylindrischen Messinggehäuse mit schwarzer Oxidationsbeschichtung aufbewahrt, das unten am Gehäuse und unter dem Objekttisch mit „Germany“ und oben am Gehäuse mit „Junior“ gekennzeichnet ist. Der obere Teil des Zylinders wird abgeschraubt und das Mikroskop kann dann vom unteren Teil abgeschraubt werden. Die drei Beine werden dann befestigt, um den Stativständer zu bilden. Die drei Objektive sind am Ende des Gehäuses angeschraubt, und die drei Komponenten können hinzugefügt oder entfernt werden, um die Vergrößerung zu variieren. Dieses System war den „Trommel“-Mikroskopen des späten 19. Jahrhunderts sehr ähnlich. Das Mikroskop wird durch Auf- oder Abschieben des Tubus in einer Presspassung fokussiert.

Trommel-Taschen- oder Feldmikroskop: Diese Art von einfachem Feldmikroskop, das eine große Spiegelöffnung, einen rotierenden Spiegel, ein ausziehbares Okular und eine Objektträger-Betrachtungsplattform aufweist, wurde von Benjamin Martin, einem englischen Hersteller wissenschaftlicher Instrumente, Mitte des 18. Jahrhunderts erfunden. Es wird angenommen, dass Martin zwischen den 1750er Jahren und seinem Tod im Jahr 1782 mehrere Versionen dieses Mikroskoptyps hergestellt hat. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Trommelmikroskop von dem Instrumentenbauer Georg Oberhausser populär gemacht, der ab den 1830er Jahren in Paris ansässig war. Diese Mikroskope wurden typischerweise von Amateurgeologen, Botanikern und anderen Wissenschaftlern im Feld verwendet.

Spindler & Hoyer: Das Optikunternehmen Spindler & Hoyer wurde 1898 von Julius Adolf Hoyer (1874-1943) und August Spindler (1870-1927) gegründet. Sie produzierten ein umfangreiches Sortiment optischer Instrumente, darunter Mikroskope und Ferngläser, und waren während des Ersten und Zweiten Weltkriegs einer der Hauptlieferanten von Ferngläsern für die deutsche Armee.

Zustand:

In sehr gutem Zustand, mit geringen Gebrauchsspuren, einigen Flecken an der schwarzen Oberfläche des Gehäuses und etwas Abnutzung am Spiegel. Voll funktionsfähig.

Abmessungen:

Mikroskopbreite (Beine angebracht): 120 mm
Mikroskophöhe: 150 mm
Gehäuselänge: 135 mm
Gehäusedurchmesser: 38 mm